Kaffeepflanze

Die Sache mit dem Fairtrade

Kaffee wächst größtenteils in den ärmeren Regionen der Welt, in denen leider noch immer viele Menschen in größter Armut leben und teilweise sogar Hunger leiden müssen. Bei den Bauern, die den Kaffee anbauen, kommt wenig von dem Geld an, welches in den reichen Ländern dieser Welt für die Kaffeebohne bezahlt wird. Fairtrade soll dieses Problem lösen oder wenigstens abmildern. Kaufen wir ein Produkt mit dem Fairtrade Siegel, gehen wir davon aus das die Produzenten auch entsprechend entlohnt werden.

Fairtrade und die Ziele des SDG (Sustainable Development Goals)

Die 17 im Jahr 2015 in New York auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel verabschiedeten Ziele, die SDG, zeigen wie wichtig Fairtrade ist und wie wichtig es auch in Zukunft sein wird.
Auch wenn die festgelegten Ziele nicht immer die Lösung für alle Probleme des Handels mit der Kaffeebohne sind, wirkt es sich schon jetzt nachweislich positiv auf das Leben der Bauern und Arbeiter in den Kaffeeanbaugebieten aus.

Die 17 Ziele des SDG

  1. Keine Armut
  2. Kein Hunger
  3. Gesundheit und Wohlergehen
  4. Hochwertige Bildung
  5. Geschlechtergleichheit
  6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  7. Bezahlbare und saubere Energie
  8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
  10. Weniger Ungleichheiten
  11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
  12. Nachhaltiger Konsum und Produktion
  13. Maßnahmen zum Klimaschutz
  14. Leben unter Wasser
  15. Leben an Land
  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Fairtrade Mindestpreis und Prämie

Die Fairtrades Standards and Pricing Unit International legt die Prämien und Mindestpreise der Kaffeebohnen fest. Die Werte werden in regelmäßigen Abständen mit den beteiligten geprüft und neu festgelegt.

Der Mindestpreis für den Kaffee deckt in der Regel die normalen Produktionskosten und soll somit auch für die nachhaltige Kaffeeherstellung sorgen. Sollte der Marktpreis der Kaffeebohnen über dem festgelegten Mindestpreis liegen, so ist der höhere Preis zu Zahlen.

Neben dem Mindestpreis ist auch eine Prämie festgelegt. Die Produzentenorganisationen entscheiden gemeinsam mit den Bauern und den Arbeitern der Plantagen in welches soziale, ökologische oder ökonomische Projekt diese Prämie fließen soll.

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